Buecher Warteschleife

Im Sommer 2001 fand sich in der Sonntagsausgabe einer österreichischen Tageszeitung ein Artikel über die Verfilmung des ersten Kriminalromanes des österreichischen Schriftstellers Alfred Komarek. Titelheld des Krimis war Kommissar Polt, ein radlfahrender Landpolizist, dessen hellbrauner Ledergürtel die feldgraue Uniform einschnürt. Die Handlung spielt im niederösterreichischen Weinviertel, wo sich zwischen Schweinsbraten und Weinkeller menschliche Abgründe auftun, in die der Kommissar hinabzusteigen hat.

Diese Stimmung sprach mich an und ich schrieb Alfred Komarek, den ich damals noch nicht kannte, einen Brief. Wider Erwarten antwortete der Autor, wir vereinbarten ein Treffen und stellten fest, dass es schade wäre, nicht zusammenzuarbeiten.

Dass der Text von Komarek gut werden würde, wusste ich.
Was mich aber erstaunte, war, dass er mich von Anfang an als ebenbürtig betrachtete. Diese Zusammenarbeit auf Augenhöhe war dann auch die Basis für das Gelingen unserer beiden Buchprojekte.